ERSTKLASSIG, VON BEGINN AN

Erleben, Erlernen, Orientierung, Rücksichtnahme und Ansporn ist in der Gruppe am stärksten. Die Basis hierfür bilden gemeinschafts-, motorik- und gesundheitsfördernde Übungen mit anschließendem Reflektieren und Analysieren der Ergebnisse. Das macht „stark bewegt“ erstklassig.

Unsere Kinder sollen es besser haben: Stabilität in sozialer Kompetenz und kognitiven Fähigkeiten ist nicht mit einem Trainingstag zu schaffen, daher richtet sich das Projekt ab der Einschulung jährlich an alle Grundschüler im Landkreis Waldeck-Frankenberg. Die Klasse bewältigt gemeinsam Aufgaben, bei denen ihre Stärken, Schwächen aber auch Konflikte und Störungen sichtbar werden. Die Kinder sprechen darüber, erarbeiten veränderte Handlungsmöglichkeiten und übertragen diese auf den Schulalltag.
Für die Durchführung der Trainings erwerben Lehrkräfte, Übungsleiter aus dem organisierten Sport und Eltern in einer Ausbildung spezielle pädagogische Kompetenzen und wenden diese sowohl in allen Grundschulen als auch im organisierten Sport und in der Familie an. Regelmäßige Aus-, Weiter- und Fortbildung sowie Coaching sichern Qualität und Kontinuität in der Trainingsumsetzung und schaffen die Grundlage für die dauerhafte Verankerung des Projektes in den Grundschulen.

Des Landrats liebstes Kind
„Als Vorreiter in Deutschland den Kindern unserer Heimat dieses erstklassige Projekt zur Verfügung zu stellen ist für uns Nebensache. Vielmehr beschäftigt uns, dass sie den Anforderungen in Schule, in Familie, im Alltag und später im Beruf gestärkt begegnen können. Und das spürt der Wirtschaftsstandort Waldeck-Frankenberg schon heute. Denn der präventive Ansatz des Projektes ermöglicht sogar die Sozialausgaben des Landkreises langfristig zu senken.

Die enge Zusammenarbeit aller Grundschulen mit der Kreisverwaltung, zahlreichen Übungsleitern aus dem organisierten Sport und Eltern zielt nicht nur auf die Entlastung des Schulsystems und deren Lehrkräfte ab. Auch soziale Einrichtungen, Vereine und die eigenen Familien profitieren von den Auswirkungen.
Selbst Hochschulen sind interessiert, die Wirksamkeit des Projektes zu evaluieren – spricht das nicht für sich?“

Landrat Dr. Reinhard Kubat